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T   Ü   R   E   N

Gleich mittels einer Tür gehst du ins Leben,
zurück ins Jenseits wohl durchs Himmelstor.
Was wird´ s dazwischen alles geben?
Dringst täglich hindurch vor und vor.

Aus Glas, aus Holz, neu oder alt,
in Räume groß, klein, warm und kalt.
Auch rückwärts kann es einmal geh´ n,
bleibst aber trotzdem niemals steh´ n.

Wie viele öffnen und auch schließen?
Zusammen oder auch allein.
In deinem Herz sie hinterließen,
Regen oder Sonnenschein?

Wie viele sind dir aufgehalten?
In welche stürmst du selbst hinein?
Durch manche schnell oder verhalten,
wirst draußen noch der Selbe sein?

Wie viele Türen rennst du ein,
vor welchen drehst du wieder um?
Findest Schrecken, Angst und Pein,
oder Glück und Heiligtum!

Manchmal weißt du nicht genau
wartet Liebe oder Hass.
Durch einen Spalt vorsichtig schau,
vielleicht auch Mühe oder Spaß.

Lüge oder Ehrlichkeit,
Leben oder Tod,
Freude oder Traurigkeit,
Schönheit und auch Gott.

Welche, denkst du in der Stille
hätt´ st lieber gar nicht aufgetan.
Steh´  dazu, es war dein Wille,
die Zeit geht weiter, schreit´ voran!

Keine Türe war umsonst,
jede hatte ihren Sinn.
Auch wenn hinein du mal nicht konnt´ st
wär´ sonst nicht der, der ich heut´ bin.

Sperrt sie dich ein, gibt sie dich frei,
dir wichtig oder einerlei?
Egal durch welche Tür du gehst,
solang´  du zu dir selber stehst!